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Kein Bier für Nazis

Verfasst von Marcus am August 13, 2008

Der Kongress wird von der rechten «Bürgerbewegung Pro Köln» geplant

Kölner Kneipenwirte protestieren gegen «Anti-Islamisierungskongress»

Mit ungewöhnlichen Aktionen wollen rund 90 Kölner Gastwirte gegen
einen von der rechtspopulistischen «Bürgerbewegung Pro Köln»
geplanten «Anti-Islamisierungskongress» demonstrieren. Unter anderem
ist geplant, in den beteiligten Kneipen Bierdeckel mit dem Aufdruck
«Kein Kölsch für Nazis» auszulegen, wie die Initiatoren am Dienstag
mitteilten.


Köln (ddp-nrw). Mit ungewöhnlichen Aktionen wollen rund 90 Kölner Gastwirte gegen einen von der rechtspopulistischen «Bürgerbewegung Pro Köln» geplanten «Anti-Islamisierungskongress» demonstrieren. Unter anderem ist geplant, in den beteiligten Kneipen Bierdeckel mit dem Aufdruck «Kein Kölsch für Nazis» auszulegen, wie die Initiatoren am Dienstag mitteilten.
Zu dem Kongress vom 19. bis 21. September haben sich nach Angaben von «Pro Köln» unter anderem der Vorsitzende der französischen Front National, Jean Marie le Pen, sowie führende Vertreter der FPÖ, des Vlaams Belang und der Lega Nord angekündigt. Höhepunkt soll eine Kundgebung mit bis zu 1000 Teilnehmern vor dem Kölner Dom werden. Pro Köln war vor allem wegen des Widerstands gegen die geplante Kölner Großmoschee aufgefallen.
Gegen das Treffen haben Vertreter von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen Widerstand angekündigt. So planen die Gastwirte neben der Bierdeckel-Aktion für den 12. und 13. September ein »Kulturelles Aktionswochenende«. Dann sollen in den beteiligten Kneipen Künstler und Gruppen auftreten und zu Widerstand gegen »Pro Köln“ ermuntern.
(Internet: hingesetzt.mobi)
(ddp)

2 Antworten zu “Kein Bier für Nazis”

  1. Henze Friedhelm sagte

    Hallo,
    würde mich mal gerne kundig machen, wo ich so einen Bierdeckel
    mit der Aufschrift “ Kein Kölsch für Nazis “ bekomme. Für nähere Inforamtionen wäre ich dankbar.
    Gruss
    Friedhelm Henze
    Bergheim/Erft

  2. sebastian sagte

    Es ist schon ziemlich billig, Mitglieder einer Bürgerbewegung, die sich für die Erhaltung der rheinländischen Lebensweise einsetzt als Nazis zu bezeichnen. Man macht es sich damit sehr einfach. In einer Demokratie haben solche radikalen Auswüchse nichts zu suchen und sind ein Mittel zur Abschreckung – aber nur für dumme Leute, denn es ist völlig natürlich, sich zu Deutschland und seinen Werten und Traditionen zu bekennen, wenn man hier ausgewachsen ist und sich mit unserem Land verbunden fühlt. Das hat mit Rechtsradikalismus nichts zutun.

    Aber auch das werden wir Deutsche noch lernen – große Massen sind träge, aber sie bewegen sich.

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