Einfach herrlich…
Verfasst von Marcus am August 18, 2008
Einfach herrlich…
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Verfasst von Marcus am August 18, 2008
Im Spiel des globalen Kapitalismus geht es um Geld und Macht, wobei sich die Aktivitäten der herrschenden Eliten dabei um eine Art magisches Dreieck drehen. Peter Dale Scott hat es als die G-O-D-Triangle bezeichnet, in der G für „guns an armaments (Geld und Waffen), O für “oil” (Öl und andere Kohlenstoffe) und D für “drugs and narcotics” (Drogen) steht. Und wie es so ist, wenn GOD ins Spiel kommt werden irdische Einrichtungen wie Recht, Ordnung sowie individuelle und nationale Interessen außer Kraft gesetzt. Ein aktuelles Beispiel dafür ist in dem Insiderbericht eines ehemaligen Mitglieds der amerikanischen Anti-Drogen-Behörde nachzulesen, der die Lage in der Opium-Hölle Afghanistan schildert: „Präsident Hamid Karsai und seine Regierung sind in die milliardenschweren Geschäfte der Drogenbarone verstrickt. Das Pentagon behindert die eigenen Anti-Drogen-Behörden. Das sagt der hohe US-Beamte Thomas Schweich. Er kämpfte an allen Fronten gegen die Opium-Produktion.“
Dass dieser Kampf einer gegen Windmühlenflügel bleiben wird ist freilich abzusehen – und dies liegt weder an den afghanischen Bauern, die Mohn anbauen, noch an den Junkies in den Metropolen, die sich Heroin reinziehen. Es liegt an der internationalen Drogengesetzgebung, die mit der Prohibition dafür sorgt, dass aus einem simplen Agrarprodukt mehr Profit geschlagen werden kann als aus jeder anderen Ware dieser Welt. Selbst illegaler Waffenhandel und knappes Öl generieren nicht im Entferntesten Gewinnspannen wie der Handel mit illegalisierten Drogen, der deshalb auch die wichtigste Finanzquelle des Terrorismus ist. Sowie der herrschenden Eliten, deren Wall-Street-Kartenhaus zusammenbräche, wenn die jährlichen 500 Mrd.$ Schwarzgeld aus dem Drogenhandel plötzlich ausblieben. Mit diesem Geld liessen sich die verarmten Bauern in Afghanistan ebenso über Jahre versorgen wie die süchtigen Heroiniker in aller Welt. Nur Mafia, Al Qaida, Blackwater, Halliburton & Co. würden alt aussehen. Da fragt sich doch, wer eigentlich die Gesetze macht, die solchen Kriminellen derart heftig sprudelnde Einnahmen verschafft…
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